Der Heizungsdruck sinkt schleichend, der Wasserzähler dreht sich, obwohl alle Hähne zu sind, oder an der Fußleiste zeigt sich ein dunkler Rand. Bevor irgendjemand die Wand aufmacht, muss klar sein, wo das Leck sitzt. Genau dafür gibt es die professionelle Leckortung.
Die häufigste Frage dazu am Telefon: Was kostet das? Die kurze Antwort: meistens zwischen 250 und 800 Euro, bei einem Versicherungsschaden häufig null Euro für Sie. Die lange Antwort mit allen Einflussgrößen folgt jetzt.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Vier Stellschrauben entscheiden, ob Ihre Ortung näher an 250 oder näher an 800 Euro landet.
Vorsicht bei Festpreisen aus der Suchmaschine
Portale werben gern mit Pauschalen ab 99 Euro. Vor Ort stellt sich dann heraus: Das war der Preis fürs Vorbeikommen, jede Messung kostet extra. Seriös ist das Gegenteil, erst der Blick auf den konkreten Schaden, dann eine verbindliche Preisspanne.
Unser Vorgehen: Sie schildern den Fall am Telefon, wir nennen vorab die realistische Spanne für Ihren Schaden. Was wir zusagen, gilt. Es kommen keine Positionen dazu, die vorher nicht besprochen waren.
Die Versicherung zahlt öfter, als viele denken
Bei einem Leitungswasserschaden gehört die Ortung zur Schadenfeststellung und ist damit Sache der Wohngebäudeversicherung. Das gilt selbst dann, wenn sich herausstellt, dass die Leitung des Nachbarn betroffen ist. Die Zuständigkeit klären die Versicherer dann untereinander.
Drei Dinge sollten Sie dafür beachten:
- Erst melden, dann bauen: Die Schadennummer Ihrer Versicherung sollte vorliegen, bevor Bauteile geöffnet werden.
- Protokoll verlangen: Ein prüffähiges Ortungsprotokoll mit Messwerten und Fotos ist die Grundlage der Regulierung. Bei uns Standard.
- Direktabrechnung nutzen: Auf Wunsch rechnen wir unmittelbar mit dem Versicherer ab, Sie strecken nichts vor.
Messen statt raten
Der teure Weg
Auf Verdacht stemmen heißt im schlimmsten Fall: drei offene Wände, ein zerlegtes Bad, und das Leck ist immer noch nicht gefunden.
Der günstige Weg
Erst messen mit Wärmebild, Feuchtesonde, Endoskop und Prüfgas, dann eine einzige gezielte Öffnung von wenigen Zentimetern.
Deshalb ist die Ortung kein Kostentreiber, sondern der Posten, der alle anderen klein hält. Details zu Technik und Ablauf finden Sie auf unserer Seite zur Leckortung in Freiburg.
Unterm Strich
Eine seriöse Leckortung kostet zwischen 250 und 800 Euro, erspart Ihnen dafür aber Aufstemmarbeiten, die schnell ein Vielfaches davon kosten. Bei versicherten Schäden übernimmt in aller Regel die Wohngebäudeversicherung, und wir rechnen auf Wunsch direkt mit ihr ab. Wie Sie sich in den ersten Minuten nach einem Wasseraustritt richtig verhalten, zeigt unser Beitrag Wasserschaden: Diese 3 Schritte zuerst.
Häufige Fragen
Mit welchen Kosten muss ich bei einer Leckortung rechnen?
Realistisch sind je nach Aufwand etwa 250 bis 800 Euro. Ein frei zugängliches Leck liegt am unteren Ende, ein verdecktes Leck unter Estrich oder Fliesen am oberen. Vor dem Einsatz nennen wir Ihnen eine verbindliche Spanne.
Bleibe ich auf den Ortungskosten sitzen?
Bei einem versicherten Leitungswasserschaden normalerweise nicht. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt die Ortung als Teil der Schadenfeststellung. Wir dokumentieren alles prüffähig und rechnen auf Wunsch direkt mit dem Versicherer ab.
Wie finden Sie ein Leck, ohne die Wand zu öffnen?
Wir kombinieren mehrere Messverfahren: Wärmebildkamera, elektronische Feuchtemessung, Endoskopkamera und bei Druckleitungen Prüfgas. Geöffnet wird erst, wenn die Stelle feststeht.
Was passiert, wenn kein Leck gefunden wird?
Das kommt selten vor, ist aber möglich, etwa wenn Kondensat statt eines Rohrschadens die Ursache ist. Auch dieses Ergebnis halten wir im Protokoll fest, denn es erspart Ihnen unnötiges Aufstemmen.
Wie lange dauert der Ortungstermin?
Planen Sie ein bis drei Stunden ein. Klare Fälle wie ein tropfender Anschluss gehen schneller, verwinkelte Leitungsführungen in Altbauten brauchen länger.


