3. April 2026 · 7 Min. Lesezeit
Nach einem Wasserschaden ist die professionelle Bautrocknung der wichtigste Schritt zur Rettung der Bausubstanz. Ohne vollständige Trocknung drohen Schimmelbildung, Materialdegradation und langfristige Gebäudeschäden. Doch wie lange dauert eine Bautrocknung? Und was kommt auf Sie zu? In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen.
Professionelle Bautrocknung nutzt leistungsstarke Geräte, um Feuchtigkeit aus Wänden, Böden, Estrich und Decken zu entfernen. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz — je nach Schadensart und betroffenen Materialien.
Das gängigste Verfahren. Ein Kondensationstrockner saugt feuchte Raumluft an, kühlt sie ab und sammelt das kondensierte Wasser in einem Behälter. Die entfeuchtete Luft wird zurück in den Raum geleitet. Effektiv bei Raumtemperaturen über 15 Grad Celsius.
Arbeitet mit einem chemischen Trockenmittel (Silikagel), das der Luft Feuchtigkeit entzieht. Funktioniert auch bei niedrigen Temperaturen und ist daher ideal für Keller oder unbeheizte Räume. Besonders effektiv bei sehr hoher Restfeuchtigkeit.
Wenn Wasser unter den Estrich eingedrungen ist, genügt ein reines Raumtrocknungsgerät nicht. Über Kernbohrungen wird trockene Luft in den Hohlraum unter dem Estrich gedrückt oder feuchtgesättigte Luft herausgesaugt. So trocknet die Dämmschicht von innen.
Die durchschnittliche Trocknungsdauer liegt bei 14 bis 21 Tagen. Bei schweren Schäden mit durchfeuchtetem Estrich oder dickem Mauerwerk kann sie 4 bis 6 Wochen betragen. Wir messen regelmäßig die Restfeuchte und beenden die Trocknung erst, wenn die Werte im Normalbereich liegen.
Die Dauer einer Bautrocknung hängt von mehreren Faktoren ab:
Ein kleiner Leitungswasserschaden mit oberflächlicher Wanddurchfeuchtung: 7 bis 14 Tage. Ein mittlerer Schaden mit durchfeuchtetem Estrich: 14 bis 21 Tage. Ein Großschaden mit komplett durchnässter Dämmschicht und Mauerwerk: 21 bis 42 Tage.
Die Kosten einer Bautrocknung setzen sich aus der Gerätestellungsgebühr, der täglichen Mietpauschale und den Stromkosten zusammen. Die Gesamtkosten hängen von der Anzahl der Geräte und der Trocknungsdauer ab.
Typische Kostenspannen:
Diese Kosten beinhalten Anlieferung, Aufstellung, regelmäßige Kontrolle der Feuchtigkeitswerte und Abholung der Geräte. Die einzelnen Posten werden transparent aufgeschlüsselt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Kostenseite.
Trocknungsgeräte laufen rund um die Uhr — das verursacht Stromkosten. Ein einzelner Kondensationstrockner verbraucht etwa 0,5 bis 1,0 kWh pro Stunde. Bei einem Betrieb von 24 Stunden am Tag und einem Strompreis von 0,35 Euro pro kWh ergibt das:
Wir installieren Zwischenzähler an den Trocknungsgeräten und dokumentieren den Stromverbrauch exakt. So können die Stromkosten separat bei der Versicherung eingereicht werden. In fast allen Fällen werden sie vollständig erstattet.
In den allermeisten Fällen übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Kosten der Bautrocknung bei Leitungswasserschäden. Das umfasst in der Regel:
Voraussetzung ist, dass der Schaden versichert ist und die Trocknung von einem Fachbetrieb durchgeführt wird. Wir erstellen eine versicherungskonforme Dokumentation und rechnen auf Wunsch direkt mit Ihrer Versicherung ab. Weitere Details zur Versicherungsabwicklung finden Sie in unserem Ratgeber zur Versicherungsmeldung.
Sie haben einen Wasserschaden in Freiburg und benötigen eine professionelle Bautrocknung? Rufen Sie uns an — wir beraten Sie kostenlos und starten bei Bedarf noch am selben Tag mit der Trocknung.
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